IT-Sicherheit ist heute kein optionaler Baustein mehr, sondern eine geschäftskritische Notwendigkeit. Cyberangriffe gehören längst zur täglichen Realität – über alle Branchen, Unternehmensgrößen und Standorte hinweg. Dabei sind nicht mehr nur internationale Konzerne betroffen: Auch mittelständische Unternehmen, Dienstleister und öffentliche Einrichtungen rücken zunehmend ins Fadenkreuz. Die Methoden der Angreifer werden immer raffinierter – ihre Ziele reichen von kritischen Infrastrukturen über Lieferketten bis hin zu den digitalen Identitäten einzelner Mitarbeitender. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen spürbar an: Mit der EU-weiten NIS2-Richtlinie und der DORA-Verordnung ist die Zeit unverbindlicher Empfehlungen endgültig vorbei. IT-Sicherheit ist nicht länger eine technische Frage für die IT-Abteilung – sie ist eine strategische Pflicht auf Führungsebene. Doch zwischen gesetzlichem Pflichtprogramm und echter Schutzwirkung klafft in vielen Organisationen eine gefährliche Lücke. Dieser Artikel geht über bloße Regelwerke hinaus. Er zeigt, warum viele Unternehmen trotz gesetzlicher Vorgaben an veralteten Denkmustern festhalten, warum „Anti-Sicherheitsstrategien“ häufig unbeabsichtigt etabliert werden – und welche konkreten Lösungen heute wirklich funktionieren. Mit Praxisbeispielen, Zahlen, Zitaten und modernen Ansätzen wie Pentest-as-a-Service oder All-in-One-Cybersecurity-Plattformen wird deutlich, worauf es jetzt ankommt. Denn eines ist sicher: Wer Sicherheit nur als Compliance-Aufgabe versteht, verliert – nicht nur Daten, sondern Vertrauen.