Backlinks prüfen und analysieren
- Was ist ein Backlink?
- Was ist ein Backlink Checker?
- Backlinks mit Google prüfen
- Backlinks checken: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Wie erkennt man einen guten Backlink?
- DR, DA, Trust Flow und Citation Flow richtig verstehen
- Backlink Checker 2026: Tools im Vergleich
- Welcher Backlink Checker ist der beste?
- Schlechte oder schädliche Backlinks erkennen
- Wann sollte man das Disavow-Tool verwenden?
- Backlinks aufbauen: Qualität statt Masse
- Bezahlte Links und Gastbeiträge
- Backlinks überwachen
- Backlink-Analyse: die wichtigsten Fragen
- Fazit: Backlinks prüfen, verstehen und gezielt verbessern
- Quellen
Für die eigene Website ist die Google Search Console ein sinnvoller kostenloser Ausgangspunkt. Für tiefere Analysen und Wettbewerberdaten kommen SEO-Werkzeuge wie Ahrefs, Semrush, Majestic, Moz oder Seobility infrage.
Entscheidend ist dabei nicht die bloße Anzahl der Links. Ein gutes Backlink-Profil entsteht vor allem durch thematisch passende, redaktionell sinnvolle und vertrauenswürdige Verlinkungen.
Note
Kurz erklärt: Wer Backlinks checken möchte, sollte zuerst die verweisenden Domains, die verlinkten Zielseiten, Ankertexte und den Kontext der Links prüfen. Metriken wie DR, DA oder Trust Flow können bei der Einordnung helfen, sind aber keine Google-Werte.
Was ist ein Backlink?
Ein Backlink ist ein Link von einer externen Website auf die eigene Website. Solche Verweise helfen Nutzern, neue Inhalte zu entdecken, und können Suchmaschinen Hinweise darauf geben, wie Seiten im Web miteinander verbunden sind.
Backlinks gehören seit vielen Jahren zu den Signalen, die Suchmaschinen zur Einordnung von Webseiten verwenden. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Link automatisch hilfreich ist. Qualität, thematischer Zusammenhang, Platzierung und Entstehung des Links sind wichtiger als eine möglichst hohe Zahl.
Wer gute Inhalte veröffentlicht, schafft die Grundlage dafür, dass andere Websites freiwillig darauf verweisen. Mehr dazu: Natürliche Backlinks durch gute Inhalte.
Was ist ein Backlink Checker?
Ein Backlink Checker durchsucht eine eigene Linkdatenbank oder stellt bereits erfasste Linkdaten bereit. Je nach Werkzeug kann er unter anderem zeigen:
- welche Domains auf eine Website verlinken,
- welche konkreten Seiten einen Link setzen,
- welche Zielseiten besonders häufig verlinkt werden,
- welche Ankertexte verwendet werden,
- ob Links neu hinzugekommen oder verschwunden sind,
- welche Linkattribute vorhanden sind,
- wie sich das Linkprofil im Zeitverlauf verändert,
- welche Backlinks Wettbewerber besitzen.
Die Daten verschiedener Backlink-Tools sind nicht identisch. Jedes Werkzeug arbeitet mit einem eigenen Crawl, einer eigenen Datenbank und eigenen Bewertungsmetriken. Deshalb können Anzahl und Bewertung derselben Backlinks zwischen mehreren Tools deutlich voneinander abweichen.
Backlinks mit Google prüfen
Für die eigene Website bietet die Google Search Console den Bericht Links. Dort können unter anderem die meistverlinkten Seiten und die wichtigsten extern verweisenden Websites betrachtet werden.
Die Search Console ist besonders nützlich, weil die Daten direkt von Google stammen. Sie hat bei der Backlinkanalyse jedoch Grenzen: Der Linkbericht ist keine vollständige Liste aller bekannten Links, sondern eine Auswahl. Außerdem zeigt er beispielsweise nicht an, ob ein Link mitnofollowgekennzeichnet ist. [1]
Damit eignet sich die Search Console sehr gut für einen ersten Überblick über das eigene Linkprofil. Für Wettbewerberanalysen oder detaillierte Linkbewertungen werden zusätzliche Werkzeuge benötigt.
Backlinks checken: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Eine sinnvolle Backlinkanalyse sollte nicht bei der Zahl der gefundenen Links enden. Entscheidend ist, die Struktur des Linkprofils zu verstehen.
1. Domain oder einzelne URL festlegen
Zuerst sollte klar sein, was untersucht wird.
Eine Domainanalyse beantwortet beispielsweise:
- Welche Bereiche der Website erhalten besonders viele Links?
- Welche Inhalte werden häufig zitiert?
- Welche verweisenden Domains sind besonders wichtig?
Eine URL-Analyse ist dagegen sinnvoll, wenn eine konkrete Landingpage, ein Ratgeber oder ein einzelner Artikel untersucht werden soll.
2. Verweisende Domains prüfen
Die Zahl der Referring Domains ist oft aussagekräftiger als die reine Zahl aller Backlinks. Eine einzelne Website kann hunderte oder tausende Links auf dieselbe Domain setzen, beispielsweise durch Navigation, Archive oder wiederkehrende Seitenelemente.
Bei der Bewertung sollte deshalb geprüft werden:
- Wie viele unterschiedliche Domains verlinken?
- Sind diese Websites thematisch relevant?
- Handelt es sich um redaktionelle Seiten oder automatisch erzeugte Verweise?
- Kommen sehr viele Links von nur wenigen Domains?
3. Zielseiten und HTTP-Status prüfen
Ein wertvoller Backlink hilft wenig, wenn sein Ziel dauerhaft nicht mehr existiert.
Läuft ein externer Link auf eine 404-Seite, ist das nicht automatisch „tödlich für SEO“. Es kann aber eine verlorene Link- und Nutzerchance sein. Existiert ein inhaltlich passender Nachfolger, kann eine saubere Weiterleitung sinnvoll sein.
Mehr zu den technischen Antworten eines Webservers: HTTP-Statuscodes verstehen.
Wichtig: Nicht jede alte URL sollte pauschal auf die Startseite umgeleitet werden. Eine Weiterleitung sollte möglichst auf einen inhaltlich gleichwertigen oder sehr ähnlichen Inhalt zeigen.
4. Ankertexte analysieren
Der Ankertext ist der sichtbare Text eines Links. Ein natürlich entstandenes Linkprofil enthält meist unterschiedliche Formen:
- Markenname,
- URL,
- Seitentitel,
- beschreibende Begriffe,
- neutrale Formulierungen wie „hier“ oder „weitere Informationen“.
Eine auffällige Häufung identischer, stark optimierter Keyword-Anker kann ein Hinweis auf künstlichen Linkaufbau sein. Einzelne Keyword-Links sind dagegen nicht automatisch problematisch.
5. Thematische Relevanz bewerten
Ein Link ist nicht allein deshalb hochwertig, weil eine SEO-Metrik hoch ist.
Besonders interessant sind Verweise, wenn:
- Quelle und Ziel thematisch zusammenpassen,
- der Link innerhalb eines sinnvollen redaktionellen Kontextes steht,
- der verlinkte Inhalt für Leser tatsächlich weiterführend ist,
- die verweisende Seite selbst vertrauenswürdig und erreichbar ist,
- der Link nicht offensichtlich nur zur Manipulation von Rankings gesetzt wurde.
Ein thematisch passender Link aus einem glaubwürdigen Fachbeitrag kann deshalb wertvoller sein als ein zufälliger Link von einer Website mit hoher Drittanbieter-Metrik.
6. Follow, nofollow, sponsored und ugc unterscheiden
Die frühere Kurzformel „Follow gibt Link Juice weiter, Nofollow nicht“ ist zu einfach.
Google behandeltnofollow,sponsoredundugcals Hinweise für die Bewertung von Links. Bezahlte oder anderweitig vergütete Links sollten mitrel="sponsored"oder alternativnofollowgekennzeichnet werden. Links aus nutzergenerierten Bereichen können mitugcausgezeichnet werden. [2]
Einnofollow-Link ist deshalb nicht automatisch wertlos. Er kann weiterhin Nutzer bringen, Markenbekanntheit erzeugen und Teil eines natürlich gewachsenen Linkprofils sein.
7. Neue und verlorene Backlinks beobachten
Ein einzelner Snapshot sagt wenig über die Entwicklung einer Domain aus. Hilfreich ist deshalb ein regelmäßiger Vergleich:
- Welche neuen Domains verlinken?
- Welche wichtigen Links sind verschwunden?
- Wurde eine verlinkte Seite gelöscht oder verschoben?
- Haben Wettbewerber neue starke Links gewonnen?
Verlorene Links können beispielsweise entstehen, weil eine Quellseite überarbeitet, gelöscht oder auf eine neue URL umgezogen wurde.
8. Backlinks der Konkurrenz untersuchen
Eine Wettbewerberanalyse kann zeigen, welche Websites bereits auf ähnliche Angebote oder Inhalte verlinken.
Interessant sind insbesondere Domains, die:
- mehrere Wettbewerber verlinken,
- thematisch sehr gut passen,
- redaktionelle Inhalte veröffentlichen,
- bislang noch nicht auf die eigene Website verweisen.
Daraus können Ideen für Digital PR, Fachbeiträge, Studien, Datenprojekte, Interviews oder andere verlinkungswürdige Inhalte entstehen.
Wie erkennt man einen guten Backlink?
Eine einzelne Kennzahl reicht nicht aus, um die Qualität eines Backlinks verlässlich zu beurteilen.
Eine gute Bewertung berücksichtigt mehrere Faktoren:
| Kriterium | Worauf achten? |
|---|---|
| Themenrelevanz | Passt die verlinkende Seite fachlich zum Zielinhalt? |
| Redaktioneller Kontext | Ist der Link sinnvoll in einen echten Inhalt eingebettet? |
| Quelle | Ist die verweisende Website seriös, erreichbar und gepflegt? |
| Zielseite | Passt der Link auf die konkret verlinkte Seite? |
| Ankertext | Wirkt der Linktext natürlich und verständlich? |
| Platzierung | Steht der Link im Hauptinhalt oder lediglich in automatisch wiederholten Bereichen? |
| Nutzerwert | Ist der Link für Leser tatsächlich hilfreich? |
| Linkprofil | Wirkt die verweisende Domain natürlich oder überwiegend für Linkverkauf und SEO-Manipulation aufgebaut? |
DR, DA, Trust Flow und Citation Flow richtig verstehen
Backlink-Tools verwenden eigene Kennzahlen, um Domains und URLs vergleichbar zu machen. Diese Werte sind nützlich, dürfen aber nicht mit Google-Metriken verwechselt werden.
Domain Authority (DA) und Page Authority (PA) stammen von Moz.
Domain Rating (DR) wird von Ahrefs verwendet.
Trust Flow (TF) und Citation Flow (CF) stammen von Majestic. Trust Flow soll stärker die Qualität eines Linkprofils abbilden, Citation Flow stärker dessen Linkstärke beziehungsweise Quantität. Majestic empfiehlt selbst, verschiedene Flow Metrics gemeinsam und im passenden Vergleichskontext zu betrachten. [3]
Solche Kennzahlen eignen sich vor allem für:
- Vergleiche innerhalb desselben Tools,
- Priorisierung größerer Linklisten,
- Wettbewerbsanalysen,
- das Erkennen auffälliger Muster.
Sie sind keine direkten Google-Rankingwerte.
Backlink Checker 2026: Tools im Vergleich
Welches Werkzeug sinnvoll ist, hängt davon ab, ob nur die eigene Website überwacht oder auch das Linkprofil von Wettbewerbern untersucht werden soll.
| Tool | Besonders geeignet für | Stärken |
|---|---|---|
| Google Search Console | Eigene Website | Kostenloser Google-Linkbericht, verweisende Websites und meistverlinkte Seiten |
| Ahrefs | Umfassende Wettbewerbsanalyse | Große Linkdatenbank, neue und verlorene Links, Referring Domains, Linkprofile |
| Semrush | SEO-Suite und Wettbewerber | Backlinkanalyse kombiniert mit Keywords, Rankings und weiteren SEO-Daten |
| Majestic | Spezialisierte Linkanalyse | Trust Flow, Citation Flow, Topical Trust Flow und detaillierte Linkprofile |
| Moz | Domain- und Seitenvergleiche | Link Explorer sowie Domain Authority und Page Authority |
| Seobility | Einstieg und laufendes Monitoring | Kostenloser Backlink Check in begrenztem Umfang sowie Monitoring und Wettbewerbsanalyse |
Google Search Console
Für Betreiber einer Website sollte die Search Console fast immer der erste Schritt sein. Sie ist kostenlos und zeigt Linkdaten, die Google für die eigene Property bereitstellt.
Sie ersetzt allerdings keine vollständige Backlink-Datenbank: Google weist ausdrücklich darauf hin, dass der Linkbericht nur eine Auswahl der bekannten Links enthält. [1]
Ahrefs
Ahrefs bietet eine umfangreiche Backlinkanalyse und eignet sich besonders für Wettbewerbsvergleiche, neue und verlorene Links sowie die Suche nach verweisenden Domains.
Für professionelle SEO-Arbeit ist besonders interessant, verschiedene Domains und deren Linkwachstum miteinander zu vergleichen.
Semrush
Semrush kombiniert die Backlinkanalyse mit vielen weiteren Bereichen der Suchmaschinenoptimierung. Dadurch können Links, Rankings, Keywords und Wettbewerber in einer Plattform zusammen betrachtet werden.
Majestic
Majestic konzentriert sich stark auf Links und das Linknetz des Webs. Der Site Explorer zeigt unter anderem Backlinks, Referring Domains sowie die eigenen Flow Metrics.
Trust Flow bewertet nach Majestic die Qualität eines Linkprofils auf einer Skala von 0 bis 100. Citation Flow betrachtet stärker die Stärke beziehungsweise Menge der Verlinkungen. [3]
Moz
Moz ist unter anderem für Domain Authority und Page Authority bekannt. Der Link Explorer kann genutzt werden, um Linkprofile, Domains und einzelne Seiten miteinander zu vergleichen.
Seobility
Seobility bietet einen kostenlosen Backlink Check mit begrenzter Zahl täglicher Abfragen sowie weitergehendes Backlink-Monitoring in den kostenpflichtigen Tarifen. Angezeigt werden unter anderem verweisende Domains, Linktexte sowie Follow- und Nofollow-Verhältnisse. [4]
Für einen ersten externen Check kann das eine niedrigere Einstiegshürde als umfangreiche Profi-Suiten bieten.
Welcher Backlink Checker ist der beste?
Einen allgemein „besten“ Backlink Checker gibt es nicht.
Für unterschiedliche Aufgaben bieten sich unterschiedliche Werkzeuge an:
- Eigene Website kostenlos prüfen: Google Search Console
- Schneller externer Check: Seobility
- Umfangreiche Wettbewerbsanalyse: Ahrefs oder Semrush
- Tiefe Linkmetriken und Themenbezug: Majestic
- DA- und PA-orientierte Analyse: Moz
Für wichtige SEO-Entscheidungen kann es sinnvoll sein, Daten aus mehr als einer Quelle zu vergleichen. Fehlt ein Backlink in einem Tool, bedeutet das nicht automatisch, dass der Link nicht existiert oder von Google unbekannt ist.
Schlechte oder schädliche Backlinks erkennen
Nicht jeder ungewöhnliche Link ist gefährlich. Websites bekommen im Laufe der Zeit häufig automatisch Verweise von Scraper-Seiten, Verzeichnissen, Statistikdiensten oder anderen wenig relevanten Quellen.
Warnsignale können beispielsweise sein:
- massenhaft identische Keyword-Anker,
- große Mengen offensichtlich gekaufter Links,
- Links aus gehackten Seiten,
- Linknetzwerke ohne redaktionellen Zweck,
- automatisch erzeugte Seiten mit tausenden ausgehenden Links,
- ein plötzliches unnatürliches Wachstum manipulativer Links.
Google verfügt über Systeme zur Erkennung von Linkspam. Deshalb ist es nicht sinnvoll, jeden schwachen oder unbekannten Link reflexartig entfernen zu wollen.
Wann sollte man das Disavow-Tool verwenden?
Das Disavow-Tool sollte nicht routinemäßig nach jedem Backlink-Audit eingesetzt werden.
Google schreibt selbst, dass das Werkzeug für die meisten Websites nicht notwendig ist. Es kommt vor allem dann infrage, wenn eine erhebliche Zahl künstlicher, minderwertiger oder manipulativer Links vorhanden ist und eine manuelle Maßnahme wegen unnatürlicher Links besteht oder ernsthaft zu befürchten ist. [5]
Wer lediglich einige merkwürdige Links in einem Backlink Checker entdeckt, sollte deshalb nicht sofort eine Disavow-Datei hochladen.
Mehr zum Thema: Spam-Links und Disavow.
Backlinks aufbauen: Qualität statt Masse
Eine nachhaltige Backlink-Strategie beginnt nicht mit der Frage, wie möglichst viele Links erzeugt werden können. Sinnvoller ist die Frage:
Welche Inhalte sind so nützlich, originell oder relevant, dass andere Websites sie freiwillig zitieren oder empfehlen?
Geeignet sind beispielsweise:
- eigene Daten und Auswertungen,
- ausführliche Ratgeber,
- Studien und Umfragen,
- Tabellen und Vergleichsdaten,
- Infografiken,
- Experteninterviews,
- regionale Datenprojekte,
- praktische Tools und Rechner,
- originäre Recherchen.
Google empfiehlt für natürliche Links vor allem Inhalte, die einzigartig und überzeugend genug sind, dass andere Menschen sie freiwillig verlinken. [6]
Bezahlte Links und Gastbeiträge
Bezahlte Platzierungen sind nicht grundsätzlich verboten. Entscheidend ist, dass Links, die aufgrund einer Zahlung, Gegenleistung oder Sponsoringbeziehung gesetzt werden, Suchmaschinen gegenüber korrekt ausgezeichnet werden.
Google empfiehlt dafürrel="sponsored";nofollowist ebenfalls als Kennzeichnung zulässig. Nicht gekennzeichnete bezahlte Links, die Ranking-Signale manipulieren sollen, verstoßen gegen die Spamrichtlinien. [2]
Das gilt auch für bezahlte Gastbeiträge oder Pressemitteilungen, wenn optimierte Links primär zum Zweck der Ranking-Manipulation eingebaut werden.
Backlinks überwachen
Eine Backlinkanalyse ist keine einmalige Aufgabe. Für wichtige Projekte lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf:
- neue Referring Domains,
- verlorene starke Links,
- Änderungen der Ankertexte,
- neue Links auf strategisch wichtige Seiten,
- 404-Ziele mit externen Backlinks,
- auffällige Veränderungen im Linkwachstum,
- Linkgewinne wichtiger Wettbewerber.
Wie häufig eine Kontrolle nötig ist, hängt von der Größe und Dynamik der Website ab. Für viele kleinere Websites reicht ein monatlicher Überblick. Bei aktiven PR-, Content- oder Linkbuilding-Kampagnen können kürzere Intervalle sinnvoll sein.
Backlink-Analyse: die wichtigsten Fragen
Was ist ein Backlink Checker?
Ein Backlink Checker ist ein SEO-Werkzeug, das externe Links auf eine Domain oder URL ermittelt und Daten über die verweisenden Seiten und Domains bereitstellt.
Wie kann ich meine Backlinks bei Google sehen?
In der Google Search Console gibt es den Bericht Links. Dort können Website-Betreiber unter anderem meistverlinkte Seiten und externe verweisende Websites sehen. Der Bericht ist allerdings keine vollständige Liste aller Google bekannten Backlinks. [1]
Sind Nofollow-Links wertlos?
Nein.nofollowist für Google ein Hinweis zur Bewertung eines Links und nicht einfach gleichbedeutend mit „wertlos“. Ein solcher Link kann außerdem direkten Traffic, Sichtbarkeit und Markenbekanntheit erzeugen. [2]
Wie viele Backlinks braucht eine Website?
Dafür gibt es keine allgemeingültige Zahl. Wettbewerb, Thema, Suchintention, Qualität der verweisenden Seiten und die Stärke konkurrierender Inhalte sind wichtiger als eine bestimmte Anzahl.
Sind viele Backlinks automatisch gut?
Nein. Tausende automatisch erzeugte oder irrelevante Links sind nicht automatisch besser als wenige starke, redaktionell passende Verweise. Bei der Analyse sollte deshalb immer die Qualität und der Kontext berücksichtigt werden.
Sollte ich schlechte Backlinks disavowen?
In den meisten Fällen nicht allein deshalb, weil ein SEO-Tool einen Link als schwach oder verdächtig einstuft. Google empfiehlt das Disavow-Tool nur in bestimmten Situationen mit einer erheblichen Menge problematischer Links und Risiko einer manuellen Maßnahme. [5]
Fazit: Backlinks prüfen, verstehen und gezielt verbessern
Ein Backlink Checker ist vor allem ein Analysewerkzeug. Er hilft dabei, verweisende Domains zu finden, Linkprofile zu vergleichen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Für die eigene Website ist die Google Search Console ein guter erster Schritt. Wer Wettbewerber untersuchen oder Links detaillierter bewerten möchte, kann zusätzlich Werkzeuge wie Ahrefs, Semrush, Majestic, Moz oder Seobility einsetzen.
Wichtig bleibt dabei: Backlink-Metriken sind Hilfsmittel, keine Google-Rankingwerte. Entscheidend ist ein Linkprofil, das aus echten, thematisch passenden und für Nutzer sinnvollen Empfehlungen entsteht.
Quellen
| [1] | (1, 2, 3) Google Search Console-Hilfe: Bericht „Links“. Hinweise zur Auswahl externer und interner Linkdaten sowie zu den Grenzen des Berichts. Stand 2026. |
| [2] | (1, 2, 3) Google Search Central: Kennzeichnung ausgehender Links mitsponsored,ugcundnofollowsowie Spamrichtlinien für Links. Stand 2026. |
| [3] | (1, 2) Majestic: Dokumentation zu Trust Flow, Citation Flow und Flow Metrics. Stand 2026. |
| [4] | Seobility: Backlink Check und Backlink Monitoring. Funktionsübersicht. Stand 2026. |
| [5] | (1, 2) Google Search Console-Hilfe: Links zu einer Website für ungültig erklären – Hinweise zum Disavow-Tool. Stand 2026. |
| [6] | Google Search Central: Empfehlungen zu natürlichen Links und hochwertigen, verlinkungswürdigen Inhalten. Stand 2026. |
