France Télécom hatte im Juni die Kooperation mit MobilCom beendet und damit eine Finanzkrise bei dem Büdelsdorfer Unternehmen ausgelöst. Die Insolvenz wurde bislang mit einem Überbrückungskredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewendet. Weiteres Geld öffentlicher Banken soll erst nach einer endgültigen Einigung mit France Télécom fließen.
Nun laufen seit Wochen Gespräche zwischen dem Unternehmen, Gläubigern und dem MobilCom-Großaktionär France Télécom, der 28,5 Prozent der Anteile hält. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob und in welchem Ausmaß der französische Konzern zur Übernahme der Verbindlichkeiten aus dem Aufbau des UMTS-Netzes in Höhe von rund sieben Milliarden Euro bereit ist.